Am Anfang
gab es nur den Himmel, die Götter und das Meer. Alles Leben und Wissen ging daraus hervor.
Es war ein sinnliches Leben. Die Natur schenkte dem Menschen, was er brauchte. Und das war viel mehr als Nahrung. Das Verbundensein mit der Natur öffnete ihm den Zugang zum sinnlichen Wissen. Das war ein Wissen über den Körper, den Kosmos und die Vibrationen des Lebens und Sterbens. Der Wandel der Jahreszeiten und der Mondzyklen bestimmten das tägliche Leben. Organisch, sinnlich. Der Mensch war geborgen und verankert im zyklischen Sein.
So war das Leben, bevor Körper und Geist voneinander getrennt wurden und das Lernen auf harten Stühlen begann. Sie standen in einem Raum, in dem die Fenster zur Natur verschlossen blieben. Das Licht im Raum war grell und zu hell. So musste das wohl sein, damit man die wichtigen Dinge lesen konnte, die auf einer Tafel standen. Die waren von Männern gesagt oder nieder geschrieben worden. In der Haltung des Sitzens sollte man diese Dinge verstehen und lernen, der Körper durfte sich nur in den Pausen bewegen. Der Zugang zur Körperweisheit und sinnliches Wissen wurden nicht vermittelt.
Bis heute wird das sinnliche, im Körper verankerte Wissen an vielen Stellen verleugnet oder nicht ernst genommen. Ein Grund dafür ist sicher, dass es im weiblichen Körper verankert ist. Es fließt durch die Yonis aller Frauen, wird ausgeschüttet im Periodenblut und zeigt sich im stetigen Wandel des weiblichen Zyklus. In der Yoni wohnt die unkontrollierbare Urkraft und Ekstase des Lebens.
Die Befreiung des sinnlichen Wissens und damit auch die Dekolonisierung des weiblichen Körpers beginnt damit, dass wir das zyklische Sein in unseren Körper ehren. Unabhängig von unserem Geschlecht. Dass wir den Kreislauf von stetigem Werden, Sein und Vergehen als die Basis unseres Seins anerkennen.
Wie würde sich die Welt verändern, wenn sinnliches Wissen und rationales Denken auf selbstverständliche Weise nebeneinander existieren könnten? Wenn beide Pole die gleiche Kraft hätten und sich gegenseitig befruchten könnten?
Das wäre die Balance des weiblichen und männlichen Prinzips. Das wäre Gleichberechtigung. Das wäre die Verschmelzung von Sonne und Mond. Der Sonne und die Mond. Das wäre ein weiter Raum. Das wäre ein Vergnügen. Das wäre der Sinn der Sinnlichkeit.
Coaching mit Gruppen
Ich liebe die Arbeit mit Gruppen und den Raum, der entsteht, wenn Menschen gemeinsam in Bewegung kommen.
Seit vielen Jahren gebe ich Workshops, Fortbildungen und Bildungsurlaube bei sozialen Trägern, an Universitäten, an der VHS Schöneberg und der Lette-Akademie. Für Gruppen und Teams habe ich verschiedene Formate entwickelt, z.B. „In die eigene Leichtigkeit und Freude kommen – Übungen aus dem Tanz, Embodiment und Yoga für den Arbeitsalltag“, „Büroyoga“, oder „Entspannung durch Meditation und Spiel“.
Meine Workshops und Bildungszeit-Angebote sind praxisorientiert, spielerisch und kreativ. Ich integriere Elemente aus dem Yoga, der Meditation und dem Tanz, sowie Methoden aus dem Embodiment und der somatischen Körperarbeit, dem Improtheater und Lachcoaching. Meine Haltung ist bedingungslos wertschätzend, aber fordere auch gerne heraus, die eigenen Grenzen zu erforschen und zu erweitern.
Wenn du einen Workshop oder eine Fortbildung (Präsenz oder Online) für dein Unternehmen oder Team buchen möchtest, erstelle ich gern ein individuelles Angebot: julia.johannsen@gmail.com / 0177.5884648
1:1 mit dir
Sehnst du dich danach,
deinen Körper tiefer zu spüren,
mehr Leichtigkeit zu erleben
und das Leben mit allen Sinnen zu berühren?
Ich biete ein ganzheitliches Coaching an, bei dem wir uns auf einen Spaziergang durch die Natur begeben.
Im Gehen kommen die Gedanken ins Fliessen.
Spezialisiert bin ich auf diese Themenfelder:
Zyklisches Sein und Kreativität
Erforsche deine inneren Zyklen und entfalte dein schöpferisches Potenzial
Leichtigkeit und Freude
Bring mehr Lachen und Spiel in deinen Alltag
Körper und Natur
Erlebe deine Sinnlichkeit in Verbindung mit der Natur
Wandel und Transformation
Entdecke die Wechseljahre als Zeit der Transformation
Hingabe und Loslassen
Gib dich dem Fluss des Lebens und genieße das Nichtstun
Die Spaziergänge biete ich zwischen März und Oktober in den Parks und Wäldern rund um Berlin und in der Uckermark an.
Eine Stunde (60 – 90 Minuten): 80 Euro
3er Paket: 220 Euro
6er Paket: 400 Euro
In einem kostenloses Vorgespräch am Telefon finden wir gemeinsam die Ausrichtung. Ruf mich gern an oder schreibe mir: 0177.5884648 / julia.johannsen@gmail.com
Meine Methoden
Ich arbeite ganzheitlich und integriere verschiedene Methoden:
- Embodiment
- Yoga, Meditation und Tanz
- Systemisches Lachen
- Mikro-Praxis
- Kreatives Schreiben
Embodiment | Somatische Körperarbeit
Das Lachen ist 15 Millionen Jahren alt und zählt genau wie der Tanz und die sinnliche Beziehung zur Natur zu den Ursprachen des Menschen. Wenn wir einen Lachanfall erleben, Sport machen, im Wasser schwimmen, ist das total klar. Dann fühlen wir uns mit unserer Urkraft und Lebendigkeit verbunden. Dann spüren wir, dass alle Dinge, die wir mit dem Körper tun, unser Denken und Fühlen unmittelbar beeinflussen. Sich dieser Möglichkeit bewusst zu sein und sie als Potenzial zu nutzen, das nennt man Embodiment.
Wie sehr der Körper in unserem Welt- und Selbstverständnis verankert ist, zeigt sich auch in unserer Sprache. Etwas „fällt schwer“, wir müssen „Abstand gewinnen“ oder „begreifen“ etwas. Diese Formulierungen wurzeln in körperlichen Erfahrungen: Gewicht, Nähe, Bewegung, Berührung. Gute Ideen kommen meist nicht, wenn wir bewegungslos vor einem Bildschirm sitzen. Sie kommen im Gehen, beim Tanzen, Aufräumen oder während irgendeiner anderen körperlichen Tätigkeit.
Yoga, Meditation & Tanz
Ich unterstütze dich mit der schöpferischen Kraft der drei Elemente und gebe dir den Raum, dich mit deinen eigenen Rhythmen zu verbinden.
Mehr lesen: Yoga & Tanz
Systemisches Lachen
Systemisch bedeutet, dass alles mit allem verbunden ist und der Mensch Teil verschiedener Systeme. Das Systemische Lachen® ist ein Lachcoaching, das auf den Grundhaltungen des Systemischen Ansatzes basiert. 2018 habe ich gemeinsam mit meiner Kollegin Julia von Randow das Institut für Systemisches Lachen gegründet.
Im Systemischen Coaching behandeln wir keine Probleme, sondern stärken die bereits vorhandenen Potentiale und Ressourcen. Das Lachen ist eine Ressource, die uns unmittelbar in unseren Körper, ins Hier und Jetzt und in die Verbindung mit anderen Menschen führt.
Die Methoden des Systemischen Lachens beinhalten Elemente aus dem Yoga, der somatischen Körperarbeit, dem Improtheater und der Lachtherapie. Sie können spielerisch und leicht in den Alltag integriert werden und sind vielfältig einsetzbar: für die eigene Selbstfürsorge, in Liebesbeziehungen und Freundschaften oder bei der Arbeit mit Kolleg*innen und Klient*innen. Nimm dein Lachen ernst!
Mikro-Praxis
Ich liebe die Mikro-Praxis, eine simple und kurze Übung, die nicht länger als ein paar Minuten dauert und die man leicht in den Alltag integrieren kann.
Der Geist mag die Geschwindigkeit und fängt an zu rebellieren, wenn er sich zu lange auf etwas konzentrieren soll. Deswegen ist die Mikro-Praxis, die ihren Ursprung in der Philosophie des kaschmirischen Shivaismus hat, eine geniale Methode. Mitten im Geschehen des Alltags stoppt man sein Tun, um eine Mini-Übung zu machen und die Sinne für das Hier und Jetzt zu öffnen.
Verstreut man die Mikro-Praxis wie kleine Samen über den Tag und praktiziert das über mehrere Wochen, ist das fruchtbarer, als einmal im Monat eine längere Praxis zu machen.. Es gibt tausende kleine Übungen, die man als Mikro-Praxis in den Tag integrieren kann.
Kreatives Schreiben
Die Methoden des kreativen Schreibens unterstützen uns dabei, uns zu selbst zu erkennen. Vor allem, wenn wir dabei einen Stift in die Hand nehmen und mit allen Sinnen schreiben. Was am Ende auf dem Papier steht, ist immer eine Überraschung, ein Zauber und Poesie.
Seit ich ein Mädchen bin, schreibe ich. Gedichte, Kurzgeschichten, Prosa, Kindergeschichten, Traumtagebücher, die Morgenseiten, Texte für meinen Podcast, einen Newsletter und journalistische Artikel. Derzeit befinde ich mich im Masterstudium für Biografisches und Kreatives Schreiben an der Alice Salomon Hochschule.
If you don't heal what hurt you, you'll bleed on people who didn't cut you.
Unknown
